Verbraucherschützer als “Abzockanwälte” – Es geht auch anders!

Focus berichtet über Geschäftspraktiken von “Anlegerschutzanwälten”

Das Magazin Focus berichtet in einem Online-Artikel vom 26.09.2017 (http://www.focus.de/finanzen/experten/grauer-kapitalmarkt-anwaelte-zocken-verzweifelte-anleger-ab_id_7637250.html) von Geschäftspraktiken einiger Kollegen, die ebenfalls im Bereich Anlegerschutz und im “Grauen Kapitalmarkt” tätig sind und warnt davor, dass Anleger im Anschluss an den eigentlichen Verlust durch die fehlgeschlagene Kapitalanlage, häufig noch ein zweites Mal “abgezockt” werden, nämlich durch hohe Anwaltskosten.

Der Focus berichtet konkret über Kanzleien, die sich gezielt an die geschädigten Anleger wenden und mit oftmals zweifelhaften Versprechungen falsche Hoffnungen machen, die am Ende aufgrund der entstehenden Kosten nur zu noch größeren Verlusten führen.

RECHTSANWALT SENN meint hierzu:

“Es ist sicherlich nicht selten so, dass es Konstellationen gibt, in denen bereits im Vorfeld nur wenige rechtliche Ansatzpunkte vorhanden sind, um eine Klage erfolgreich gestalten zu können, etwa wenn nur schwache Beweismittel vorhanden sind, z.B. wenn sich Zeugen nur noch sehr wage an ein Gespräch erinnern.

Die Erfolgsaussichten in derartigen Fällen sind zwar nicht pauschal zu beurteilen, allerdings ist es häufig so, dass durch die Betrügereien nur noch wenige bis gar keine Gelder mehr vorhanden sind, so dass bereits vor einem möglichen gerichtlichen Vorgehen, der mögliche Nutzen für den Mandanten sorgsam abgewogen werden muss.

Zudem muss selbst in den Fällen, in denen eine hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht, bereits im Vorfeld geprüft werden, ob im Falle eines positiven Ausgangs des Rechtsstreits auch das Geld von der Gegenseite erlangt werden kann. Es nutzt keinem Mandanten etwas, wenn er einen langwierigen Rechtsstreit mit hohen Kosten zwar gewinnt, sich letztlich aber  -mangels vorhandenen Vermögens auf der Gegenseite – den erstrittenen Titel “an die Wand hängen” kann und die Anwalts- und die Gerichtskosten, zu deren Ersatz eigentlich die Gegenseite verpflichtet wäre, am Ende doch an ihm hängen bleiben.

Hier kann ich als unabhängiger Anwalt das Versprechen abgeben, dass ich bereits im Vorfeld eines gerichtlichen Vorgehens die Umstände sehr genau berücksichtige und nur dann zu einer Klage rate, wenn eine relativ gute Erfolgsaussicht besteht, den Prozess zu gewinnen. Zudem prüfe ich – soweit möglich – auch, ob der Gegner auch nach einem möglicherweise langwierigen Prozess noch über ausreichend Mittel verfügt, um sowohl den gewonnen Betrag, als auch die Kosten erfolgreich beitreiben zu können.

Natürlich können im Laufe eines Prozesses viele Umstände eintreten, die diese Wahrscheinlichkeiten schmälern, dies kann ich nicht ausschließen, aber ich kann garantieren, dass Sie im Vorfeld die Entscheidungsmacht darüber haben, ob eine Klage durchgeführt werden soll oder nicht und ich keinesfalls den Mandanten zu einem kostspieligen Vorgehen überrede, nur um Gebühren zu schinden.

Zudem garantiere ich, dass Sie zu jeder Zeit über die Gebühren informiert werden und zwar nicht nachdem diese entstanden sind, sondern davor.”

Wenden Sie sich daher vertrauensvoll an mich, wenn Sie Geld durch eine schlechte Kapitalanlage verloren haben. Hier werden Sie nicht “abgezockt”.

 

Torsten Senn

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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