Beraterhaftung

Wenn Sie eine Kapitalanlage abschließen, dann geschieht dies häufig aufgrund der Beratung eines Finanzdienstleisters, der Ihnen eine Anlage empfiehlt und Ihnen nach der Beratung die für den Abschluss notwendigen Verträge vorlegt.

Voraussetzung für eine Haftung ist ein Beratungsvertrag, der nahezu immer vorliegen dürfte, wenn Kapitalanlagen von Dritten empfohlen werden. Ein ausdrücklicher Vertrag ist hierfür nicht erforderlich, es genügt zumeist wenn sich der Anleger auf die Sachkunde des Beraters verlässt und dessen Empfehlungen folgt. Letztlich muss aber in jedem Einzelfall geprüft werden, ob ein Beratungsvertrag vorliegt.

Die Beratungspflichten, die sich aus dem Vertrag ergeben, sind vielfältig. Die Beratung muss sich hierbei am Anleger selbst und dessen Wünschen und Zielen orientieren, was häufig nicht der Fall ist.

Viele Berater haben nämlich erfahrungsgemäß nur ihre Provisionsinteressen im Auge und empfehlen daher auch risikoreiche und für die finanziellen Verhältnisse der Anleger ungeeignete Anlageformen, die nicht den Wünschen und Zielen der Anleger entsprechen.

In diesen Fällen ist es möglich, den Berater zur Verantwortung zu ziehen und die Anlagen wieder loszuwerden. Die Schwierigkeit liegt häufig darin, das Fehlverhalten des Beraters auch beweisen zu können, da es nur selten der Fall sein dürfte, dass der Berater selbst einsieht, dass er gegen Beratungspflichten verstoßen hat.

Sollte der Nachweis aber gelingen, bestehen oftmals sehr gute Chancen den Berater selbst oder die dahinterstehende Beratungsgesellschaft zur Verantwortung zu ziehnen und den Schaden ersetzt zu erhalten.

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