BGH stellt erneut klar, dass Aussagen von Beratern nicht überprüft werden müssen

In einem aktuellen Urteil (vom 19.02.2015, Az: III ZR 90/14) hat der Bundesgerichtshof erneut klar gestellt, dass sich ein Anleger auf seinen Finanzberater verlassen darf und nicht dazu verpflichtet ist, zusätzliche weitere Informationen über das Anlageprodukt einzuholen. Im konkreten Fall wurde dem Anleger ein geschlossener (Automobil-)Fonds für seine Altersvorsorge empfohlen.…

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BGH: Bearbeitungsgebühren der letzten 10 Jahre zu erstatten – schnelles Handeln erforderlich

Der BGH hat in einem für die Banken wohl folgenreichen Urteil (vom 28.10.2014, Az.: XI ZR 348/13 und XI ZR 17/14) entschieden, dass die kenntnisabhängige dreijährige Verjährungsfrist für die Rückforderung von Bearbeitungsgebühren frühestens ab 2011 zu laufen begonnen hat, da die Kreditnehmer erst mit den Urteilen verschiedener Oberlandesgerichte im Jahr…

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BGH vereinfacht Ausstieg bei Geschlossenen Fonds

Mit Urteil vom 18.03.2014 (AZ.: II ZR 109/13) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Fondsanbieter sich dann nicht auf die Schutzwirkung der Musterwiderrufsbelehrung der BGB-InfoV verlassen können, wenn sie diese einer eigenen inhaltlichen Bearbeitung unterziehen. Auch wenn die Musterbelehrung durch Aufnahme von insoweit zutreffenden Zusatzinformationen abgeändert wird entfällt die Schutzwirkung, ein…

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